LafargeHolcim steigert Quartalsergebnis erneut

26. Juli 2017 11:57

Zürich - LafargeHolcim hat sein Quartalsergebnis zum fünften Mal in Folge steigern können. Möglich wurde dies durch Kostendisziplin und Synergieeffekte. Für das gesamte Jahr rechnet der Zementriese mit einem zweistelligen Wachstum des Betriebsergebnisses.

Einer Mitteilung von LafargeHolcim zufolge hat der Zementkonzern im zweiten Quartal 2017 Synergien von 121 Millionen Franken erzielt. Damit habe das Unternehmen die gesteckte Zielmarke von Synergieeffekten in Höhe von 1 Milliarde Franken bis Ende des Jahres bereits jetzt annähernd erreicht. 

Gestützt auf diese Synergien, eine vorteilhafte Preisgestaltung und die Einhaltung der Kostendisziplin habe LafargeHolcim sein bereinigtes betriebliches Betriebsergebnis (EBITDA) im zweiten Quartal 2017 im Jahresvergleich um 0,1 Prozent auf 1,735 Milliarden Franken gesteigert, heisst es in der Mitteilung weiter. Auf vergleichbarer Basis sogar um 10,1 Prozent.

„Schlüsselländer wie die Vereinigten Staaten, Indien, Nigeria und im Berichtsquartal insbesondere auch Mexiko haben einen wesentlichen Ergebnisbeitrag geliefert und herausfordernde Bedingungen in einigen unserer Märkte mehr als ausgeglichen“, wird Beat Hess, Verwaltungsratspräsident und Interim-CEO bei LafargeHolcim in der Mitteilung zitiert. In Europa musste der Zementriese auch wegen einer Betriebsunterbrechung in Belgien rückläufige Ertragszahlen hinnehmen. In der Schweiz sank das Betriebsergebnis im Jahresvergleich aufgrund geringerer Verkäufe von Zuschlagstoffen und Transportbeton. 

Insgesamt steht den Aktionären aus dem zweiten Quartal ein im Jahresvergleich um 96,5 Prozent gestiegener Konzerngewinn von 787 Millionen Franken zu. Für das gesamte Jahr rechnet LafargeHolcim mit einem Nachfragewachstum zwischen 1 und 3 Prozent. Für Betriebsergebnis und Gewinn werden dagegen kräftigere Wachstumsraten erwartet. hs 

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