LafargeHolcim rüstet sich mit Aktionsplan gegen die Pandemie

30. April 2020 13:30

Zug - Die Coronavirus-Pandemie hat Umsätze und Betriebsergebnis von LafargeHolcim im ersten Quartal 2020 unter den Vorjahreswert gedrückt. Der Konzern steuert mit einem Aktionsplan gegen. Unter anderem sollen die Fixkosten um 300 Millionen Franken gesenkt werden.

Einer Mitteilung von LafargeHolcim zufolge hat der Zuger Zementriese im ersten Quartal 2020 einen Nettoverkaufsertrag von 5,29 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 3,3 Prozent auf vergleichbarer Basis. Das wiederkehrende Betriebsergebnis (EBIT) fiel mit 262 Millionen Franken auf vergleichbarer Basis um 2,6 Prozent geringer aus als im Vorjahresquartal.

Nach Angaben des Unternehmens hatten Umsatz und Betriebsergebnis bis Mitte März deutlich über den Vorjahreswerten gelegen. Die Pandemie habe sich bemerkbar gemacht, als nicht nur China, sondern auch andere Märkte betroffen worden seien, heisst es in der Mitteilung. „Unser Quartalsergebnis zeigt, wie solide unser Unternehmen ist“, wird Konzern-CEO Jan Jenisch dort zitiert. „Mit unserer erheblich verbesserten Bilanz sind wir hervorragend aufgestellt, um diesen Sturm zu meistern und mit unserem Aktionsplan HEALTH, COST & CASH, den wir bereits erfolgreich in allen Ländern umsetzen, bereiten wir das Unternehmen auf die Erholung unserer Märkte vor.“

Der Aktionsplan für das laufende Jahr sieht eine Reduzierung der Investitionen um mindestens 400 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahr vor. Zudem will der Konzern Fixkosten um 300 Millionen Franken vermindern. Alle Produkte von Dritten und die Energiepreise sollen im Hinblick auf mögliche Einsparungen untersucht werden. Darüber hinaus will LafargeHolcim sein Nettoumlaufvermögen mindestens in der Grössenordnung des Umsatzrückgangs senken. hs

Mehr zu LafargeHolcim

Aktuelles im Firmenwiki