LafargeHolcim führt Öko-Kennzeichnung ein

27. Oktober 2020 09:38

Zug - LafargeHolcim lanciert sein EcoLabel. Damit weist der Produzent von Baumaterialien jene seiner Zement- und Betonprodukte aus, die den unternehmenseigenen Umweltkriterien entsprechen. Kriterien sind eine niedrigere CO2-Bilanz und ein höherer Anteil an wiederverwerteten Stoffen.

LafargeHolcim kennzeichnet ab sofort umweltfreundlichere Baulösungen in seinem Sortiment. Der Hersteller von Baumaterialien versieht Produkte mit seinem EcoLabel, die eine um mindestens 30 Prozent niedrigere CO2-Bilanz oder einen Wiederverwertungsanteil von 20 Prozent aufweisen. Laut einer Medienmitteilung will der Konzern diese Kennzeichnung künftig um weitere Kriterien ergänzen. So solle etwa auch die Wasserbilanz berücksichtigt werden.

Mit dem EcoLabel werden alle Zement- und Betonlösungen versehen, die seinen Umweltkriterien entsprechen. Damit wolle LafargeHolcim „das grüne Bauen“ vorantreiben. „Ich bin sehr stolz darauf, dass unser Unternehmen mit seinem breiten Spektrum an umweltfreundlichen Produkten sein ,Net-Zero'-Versprechen in mehr als 70 Ländern in die Tat umsetzt“, wird Nachhaltigkeitschef Magali Anderson in der Mitteilung zitiert. „Das EcoLabel ist ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg.“

Wie LafargeHolcim in der Mitteilung ausführt, erziele das Unternehmen bereits ein Drittel seines Nettoumsatzes mit umweltfreundlicheren Baumateriallösungen. Die neue Kennzeichnung soll diesen Anteil weiter erhöhen. In seinem Innovation Center baue das Unternehmen die Bandbreite seiner weniger belasteten Materialien kontinuierlich aus. Diesem Bereich werde mehr als die Hälfte seiner Ressourcen gewidmet.

Zudem wolle das Unternehmen seinen Wiederverwertungsumfang von derzeit 50 Millionen Tonnen bis 2030 verdoppeln. Auch dabei spiele das EcoLabel eine Schlüsselrolle. mm

Mehr zu Holcim

Aktuelles im Firmenwiki