LafargeHolcim erforscht CO2-Abscheidung

06. Januar 2020 14:57

Zug - Der Baustoffhersteller LafargeHolcim beteiligt sich an einer Studie zur Verringerung der CO2-Emissionen. Dabei wird eine Anlage zur CO2-Abscheidung und -Speicherung in einem Zementwerk von LafargeHolcim in den USA im Hinblick auf die Kosten getestet.

LafargeHolcim wird die Studie gemeinsam mit den Unternehmen Svante, Oxy Low Carbon Ventures (OLCV) und Total durchführen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dabei wird eine Anlage zur CO2-Abscheidung im Holcim Portland Cement Plant in Florence im US-Bundesstaat Colorado installiert. Die Anlage wird auf einer Technologie von Svante basieren, während Occidental, Muttergesellschaft von OLCV, die dauerhafte Speicherung des CO2 übernehmen wird. Total möchte durch die finanzielle Beteiligung an der Studie die eigenen Forschungen im Bereich der CO2-Abscheidung und -Speicherung weiter vorantreiben.

Im Rahmen der Studie wird die neue Anlage 725.000 Tonnen CO2 pro Jahr direkt aus dem Produktionsprozess des Werkes von LafargeHolcim abscheiden. Zwar gibt es bereits entsprechende Technologien. Die neue Anlage soll jedoch mit der Hälfte der Kosten vergleichbarer Anlagen auskommen. Die Studie will dies nun überprüfen.

LafargeHolcim habe bereits signifikante Investitionen in Lösungen zur CO2-Reduzierung getätigt, heisst es in der Mitteilung von Jan Jenisch, dem CEO von LafargeHolcim. Durch die Zusammenarbeit mit Svante, OLCV und Total könne in der nahen Zukunft voraussichtlich ein erfolgreiches Projekt zur CO2-Abscheidung und -Speicherung in den USA umgesetzt werden. jh

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