LafargeHolcim baut Autobahn in Kanada

20. Dezember 2018 12:09

Zürich - LafargeHolcim hat Aufträge im Gesamtwert von rund 73 Millionen Franken für den Ausbau der Autobahninfrastruktur in Kanada gewonnen. Dafür hat der Baustoffkonzern ein Konzept mit nachhaltigen Lösungen entwickelt.

Das Grossprojekt Highway 1 ist ein wichtiger Verkehrsweg für die Bewohner der Region Vancouver, erklärt LafargeHolcim in einer Medienmitteilung. Der Konzern hat im Rahmen des Projekts mehrere Aufträge im Gesamtwert von umgerechnet rund 73 Millionen Franken erhalten. Auftraggeber ist das Verkehrs- und Infrastrukturministerium von British Columbia. „Es ist der grösste Auftrag von LafargeHolcim als Generalunternehmer in Nordamerika“, sagt René Thibault, Konzernleitungsmitglied für die Region Nordamerika, in der Medienmitteilung.

Für das Projekt hat LafargeHolcim nach eigenen Angaben ein Lösungs- und Servicekonzept entwickelt, das auf nachhaltigen Elementen basiert. So kommen wiederverwertete Zuschlagstoffe zum Einsatz, die aus Bauschutt hergestellt werden. Dadurch wird vermieden, dass 200.000 Tonnen Schutt in Deponien enden. Zudem soll ein mineralisches Bindemittel eingesetzt werden, welches die Eigenschaften von Beton verbessert und zur langfristigen Haltbarkeit der Autobahn beträgt. LafargeHolcim wird weiter Sensoren einsetzen, um die Qualität und Sicherheit der tragenden Mauern zu verbessern und die Bauzeit zu reduzieren. ssp

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