Kytos bringt Schnellnachweis von rqmicro in Benelux-Länder

17. Februar 2021 12:46

Schlieren ZH/Gent - Die Schlieremer Jungfirma rqmicro arbeitet künftig mit dem belgischen Unternehmen Kytos zusammen. Kytos vertreibt den von rqmicro entwickelten Legionellen-Schnellnachweis in den Benelux-Ländern.

Der belgische Anbieter von mikrobiellen Untersuchungen, Kytos, übernimmt die von rqmicro in Schlieren entwickelte Methode zum schnellen Nachweis von Legionellen in Wasser. Rqmicro hat ein mobiles Gerät entwickelt, das innerhalb von maximal zwei Stunden gefährliche Legionellen im Wasser nachweisen kann. Mit Standardmethoden dauert ihr Nachweis mehr als zehn Tage. Experten bei Kytos haben laut Medienmitteilung die rqmicro-Methode für die schnelle Quantifizierung von Legionellen getestet und validiert. Die validierten Proben reichten von Duschwasser bis hin zu Kühltürmen und Abwasseraufbereitungsanlagen in ganz Belgien und den Niederlanden.

Kytos leistet laut der Mitteilung Pionierarbeit bei mikrobiellen Fingerprinting-Technologien, die eine rechtzeitige Beratung zum Mikrobiom-Management in einer Vielzahl von Anwendungen ermöglichen. Die Suche nach Legionellenverseuchungen findet etwa in der Agrarwirtschaft und der Fischzucht Anwendung. Sie eignet sich aber auch ganz allgemein für das Wasser-Management, also die Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser.

Durch Kytos könnten Kunden in den Benelux-Ländern nun schnelle und quantitative Legionellen-Analysen und einzigartige mikrobiologische Fingerabdrücke für verschiedene Wassertypen erhalten, heisst es in der Mitteilung. Die Ergebnisse seien über eine benutzerfreundliche Softwareoberfläche abrufbar.

Während rqmicro eine Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) ist, so ist Kytos eine Ausgründung des renommierten Zentrums für mikrobielle Ökologie und Technologie an der Universität Gent (CMET - Center for Microbial Ecology and Technology). Rqmicro ist auch Mitglied von Start-Smart-Schlieren. gba 

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