Kuros Biosciences profitiert von Einmaleffekten

26. April 2016 11:15

Schlieren ZH - Das Schlieremer Biotechnologieunternehmen Kuros Biosciences hat im vergangenen Jahr einen Nettogewinn erwirtschaftet. Zudem konnten die Schulden getilgt werden. In der Gewebereparatur und -regeneration strebt das Unternehmen nun eine Führungsrolle an.

Kuros Biosciences verzeichnet für 2015 einen Nettogewinn von 6,23 Millionen Franken. Verantwortlich dafür sind laut einer Medienmitteilung drei nicht-operative und einmalige Effekte. So konnten markant höhere Umsätze aus Lizenzvereinbarungen generiert werden. Zudem wurden Kosten durch die Einstellung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten eingespart. Ausserdem wurde das Finanzergebnis durch die Tilgung der Schulden verbessert.

Kuros Biosciences ist ein Zusammenschluss aus Cytos Biotechnology und Kuros Biosurgery. Dabei wurden Anleihen in Aktien umgewandelt. Zudem wurde ein Forderungsverzicht von Darlehensgebern erreicht und auch Gelder zurückgezahlt. „Für uns bedeutend wichtiger war der erfolgreiche Abschluss der Bilanzsanierung durch die Tilgung sämtlicher Schulden, welche die Firma enorm belastet haben“, kommentiert Finanzchef Harry Welten den Nettogewinn.

Nach einer Finanzierungsrunde über 20 Millionen Franken ist Kuros nach eigenen Angaben aktuell „solide finanziert“. So soll nun die Entwicklung zu einem „führenden Unternehmen für Gewebereparatur und -regeneration“ erfolgen, wie Welten es nennt. Die am weitesten fortgeschrittenen Produktkandidaten hätten bereits die primären Endpunkte in klinischen Studien erreicht.

Bei den ursprünglichen Unternehmen Cytos Biotechnology und Kuros Biosurgery handelt es sich jeweils um Ausgliederungen aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Die jetzige Kuros Biosciences hat ihren Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. jh

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