Kunststoffberufe werden beliebter

03. Oktober 2023 14:44

Aarau - Der Verband der Schweizer Kunststoffindustrie hat für 2023 insgesamt 104 neue Lehrverträge gezählt. Damit steigen gegenüber Vorjahr 21 Prozent mehr Auszubildende in Kunststoffberufe ein. Die meisten beginnen eine Ausbildung in Kunststofftechnologie.

Die Lehrverträge für Kunststoffberufe haben 2023 eine dreistellige Zahl erreicht. Zum Lehrbeginn im Sommer 2023 wurden insgesamt 104 Lehrverträge abgeschlossen, informiert KUNSTSTOFF.swiss in einer Mitteilung. Der Verband der Schweizer Kunststoffindustrie vertritt mit rund 800 Unternehmen knapp die Hälfte aller in der Schweizer Kunststoffbranche aktiven Firmen. 

Im Vergleich zum letzten Jahr wählten in diesem Jahr rund 21 Prozent mehr Auszubildende eine Ausbildung in Kunststoffberufen. Die meisten entschieden sich dabei zu einer Ausbildung als Kunststofftechnologe oder Kunststofftechnologin mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis. Hier werden Kenntnisse für die Entwicklung von Kunststoffprodukten vermittelt. 

Insgesamt 21 Auszubildende entschieden sich für eine Ausbildung zum Kunststoffpraktiker oder zur Kunststoffpraktikerin mit Eidgenössischem Berufsattest. Sie lernen, Material und Anlagen vorzubereiten, den Betrieb zu überwachen und einen reibungslosen Ablauf sicher zu stellen. Mit der Wahl eines Kunststoffberufs erkennen junge Menschen, „dass sie in der Kunststoffindustrie als gefragte Fachkräfte vielfältige Berufs- und Karrierechancen haben“, heisst es in der Mitteilung. 

KUNSTSTOFF.swiss hat sich den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Kunststoff zum Ziel gesetzt. Dazu sollen sinnvolle Lösungen für die Verwertung von Kunststoffabfällen entwickelt werden. „Kunststoff bleibt in der heutigen Welt unverzichtbar und spielt eine entscheidende Rolle in verschiedenen Industriezweigen“, schreibt der Verband. ce/hs

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