Künstliche Intelligenz überwacht Fischbestand

25. Februar 2020 12:25

Zürich/Trondheim - ABB und Microsoft haben gemeinsam eine auf der Künstlichen Intelligenz basierende Lösung entwickelt. Das Unternehmen Norway Royal Salmon kann damit seine Zuchtlachse auf offener See überwachen. Dies erhöht die Effizienz und senkt die CO2-Bilanz.

Der Zürcher Technologiekonzern ABB und Microsoft haben im Rahmen eines Pilotprojekts zur Analyse von Lachs anhand Künstlicher Intelligenz eine gemeinsame Lösung entwickelt. Diese testen sie nun gemeinsam mit Norway Royal Salmon, einem norwegischen Anbieter von Zuchtlachs, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

Bei der Lösung von ABB und Microsoft werden unter anderem Unterwasserkameras für die visuelle Objekterkennung per Fernsteuerung eingesetzt. Das Videomaterial wird mit Künstlicher Intelligenz kombiniert. So kann der Fischbestand auf offener See gezählt und die Biomasse geschätzt werden. Ausserdem kann Gesundheit und Entwicklung von Fischen aus der Ferne mitverfolgt werden.

Dank der Lösung müssen die Mitarbeitenden nicht mehr so oft zum Fischbestand fahren, was die CO2-Bilanz insgesamt verbessert. Ausserdem entsteht für Norway Royal Salmon ein Wettbewerbsvorteil, weil wichtige Daten aus der Lachszucht erfasst werden können. ssp

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