Kühne+Nagel will bis 2030 CO2-neutral werden

22. Juni 2020 11:43

Schindellegi SZ - Die Kühne+Nagel-Gruppe hat ihren CO2-Ausstoss in den vergangenen zehn Jahren um 27 Prozent gesenkt. Bis Ende des Jahres will sie die eigenen Aktivitäten CO2-neutral gemacht haben, bis 2030 auch diejenigen aller seiner Zulieferer und Transportdienstleister.

Die Kühne+Nagel-Gruppe hat ihren Nachhaltigkeitsbericht 2019 veröffentlicht. Sie legt darin ihre Leistungen hinsichtlich Umwelt, Mitarbeitende, Gesellschaft und Unternehmensführung während der vergangenen zehn Jahre dar. Laut einer Medienmitteilung wurden sämtliche Programmziele erreicht oder übertroffen.

In diesem Zeitraum habe das Unternehmen die CO2-Emissionen seiner Standorte „um beachtliche 27 Prozent“ reduziert. Der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch habe bei 18 Prozent gelegen, die Recyclingrate im Jahresschnitt bei 77 Prozent. Die mit LED-Beleuchtungstechnolgie ausgerüstete Fläche habe Ende 2019 rund 3,8 Millionen Quadratmetern entsprochen.

Für das kommende Jahrzehnt lancierte Kühne+Nagel sein sogenanntes Net Zero Carbon-Programm. Damit nehme der Konzern eine Vorreiterolle in der Logistikbranche ein, heisst es in der Mitteilung. „Bis Ende 2020 werden die eigenen CO2-Emissionen neutral gestellt; bis 2030 zudem sämtliche Transporte der Zulieferer wie Fluggesellschaften, Reedereien und Strassentransporteure.“

Kühne+Nagel ist Mitglied von SXI Switzerland Sustainability 25, dem bedeutendsten Nachhaltigkeitsindex der Schweiz. Zudem wurde das Unternehmen mit dem renommierten EcoVadis Gold-Status ausgezeichnet. mm

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