Krisenstab ist vorsichtig optimistisch

09. April 2020 13:24

Davos - Die Alterseinrichtungen in Davos sind weiterhin nicht vom Coronavirus betroffen. Auch schwere Fälle, die einen Spitalaufenthalt benötigen, gibt es momentan nicht. Der Krisenstab Coronavirus ist vorsichtig optimistisch, rät aber weiterhin, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben.

„Die vorsichtig positiven Neuigkeiten des Bundes betreffend Covid-19 sorgen natürlich auch beim Davoser Krisenstab für eine gewisse Erleichterung“, leitet der Krisenstab eine Mitteilung über die aktuelle Lage in Davos ein. Derzeit sei es aber wichtig, die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln weiterhin genau einzuhalten und trotz des voraussichtlich schönen Osterwetters nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Über allfällige Lockerungen des Lockdown werde der Krisenstab gegebenenfalls „selbstverständlich informieren“. 

In der Gemeinde Davos sei die Lage weitgehend unverändert, informiert der Krisenstab weiter. Bei den weiterlaufenden Tests würden zwar weiterhin auch neue Infizierte erkannt. „Schwere Fälle, die eine Spitalaufnahme nötig machen,“ seien in Davos dabei aber nicht vorgekommen. Im Altersheim Guggerbach und im Pflegeheim des Spitals sind zudem weiterhin keine Fälle von Covid-19 aufgetreten.

Die Hotlines von Gemeinde und Spital werden nur von wenigen Einwohnern in Anspruch genommen. „Es zeigt sich, dass die Solidarität in Davos sehr gross ist und Nachbarn, Verwandte und Freunde Einkäufe für Personen aus Risikogruppen tätigen“, lobt der Krisenstab. Die Einrichtungen des Davoser Rathauses stehen nach wie vor zur Verfügung. Gemeindepolizei und Mitarbeiter der Davoser Tourismusorganisationen sind für die Identifizierung der Besucher und die Einhaltung der Abstandsregeln zuständig. hs

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