Kreative Projekte im Personalwesen erhalten Ehrung

28. Oktober 2019 14:39

Zürich - Drei innovative und zukunftsweisende Projekte im Personalmanagement sind mit dem inHR award ausgezeichnet worden. Die in drei Kategorien verliehenen Ehrungen gehen an die Stadtzürcher Verkehrsbetriebe, Roche und Swiss Re.

Am Montag wurden die besten und innovativsten HR (Human Resources)-Projekte und -Initiativen der Schweiz ausgezeichnet. Der inHR (innovative HR) award ehrt Personen und Teams, die im Personalwesen Pionierarbeit leisten. Bei dem Preis handelt es sich um eine Initiative von Deloitte Schweiz, SAP Schweiz, NZZ und der Universität St. Gallen. Er wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen. 

In der Kategorie „Talentvielfalt & Inklusion“ geht der inHR award 2019 an die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ). Mit dem Projekt „Job Box“ hatten die Stadtzürcher Verkehrsbetriebe übliche Bewerbungsverfahren auf den Kopf gestellt: Sie wartete nicht auf Bewerbungen künftiger Trampiloten, sondern eröffnete am Zürcher Platz den Pop-up-Store „VBZ Job Box“. Dort berichteten erfahrene Trampilotinnen und -piloten aus ihrem Berufsalltag. Bewerbungsgespräche wurde in einem Tram durchgeführt. Laut einer Medienmitteilung würdigte die Jury den Ansatz der VBZ als „authentisch“ und „innovativ“. 

Roche gewann den inHR award 2019 für ein Projekt, das darauf abzielt, einer Organisation mit 100.000 Mitarbeitenden in rund 150 Ländern „eine neue Denkweise und eine agilere Arbeitsweise zu vermitteln“. Mit dem gross angelegten Kulturwandel sei auch ein Wandel im Führungsstil einhergegangen, so die Jury. Roche habe es geschafft, in geschäftsrelevanten Bereichen agile Arbeitsweisen einzuführen und dadurch die Effizienz in der Zusammenarbeit verschiedener Teams zu erhöhen. „Der entscheidende Erfolgsfaktor: die Partizipation durch die ganze weltweite Organisation.“ 

Die Kategorie „HR (R)Evolution“ gewann Swiss Re. Der Rückversicherer wurde für die Umstellung der Prozesse im Personalwesen geehrt. Dabei hat das Projektteam unter geringer Beteiligung des Managements die gesamte Planung und Implementierung mit einem basisorientierten Ansatz selbst gestaltet und vorangetrieben. Die Produktivität konnte seither um 64 Prozent und die „Zeit bis zur Marktreife“ um den Faktor drei beschleunigt werden. Die Jury lobte den Einsatz dieser Prozesse als „anschauliche Anwendung von agilen Methoden“. mm

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