Kraftwerk Bristen AG meldet positives Geschäftsjahr

13. März 2020 12:07

Altdorf - Die Kraftwerk Bristen AG hat an ihrer Generalversammlung auf ein gutes Geschäftsjahr zurück geblickt. Insgesamt steuere der Kanton Uri mit seinem Zubau bei der Wasserkraft dem deutlichen Wegfall von Kleinwasserkraftwerken in der Schweiz entgegen.

Das Geschäftsjahr 2018/2019 war für das Wasserkraftwerk Bristen ein gutes Produktionsjahr. Das gibt die Kraftwerk Bristen AG in einer Medienmitteilung bekannt. Es produzierte 16,7 Millionen Kilowattstunden Strom und konnte damit 3700 Haushalte versorgen.

Das ausserordentlich hohe Niveau des Vorjahres konnte das Kraftwerk jedoch nicht erreichen. Einen Einbruch gab es vor allem in den Monaten April und Mai. Die CO2-freie Stromproduktion leiste einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz, heisst es in der Mitteilung: Im Vergleich zu einem Kohlekraftwerk spare das Kraftwerk Bristen jährlich rund 21'000 Tonnen CO2 ein.

Eine 2019 publizierte Studie des Bundesamts für Energie (BFE) zeichne jedoch ein düsteres Bild für die Kleinwasserkraft. Demnach ist das Potenzial neuer Kleinwasserkraftwerke von geschätzten 1600 Gigakilowattstunden im Jahr 2012 um fast ein Drittel auf aktuell maximal 550 Gigawattstunden gefallen. Gründe dafür sind nicht lohnende Investitionen und strengere Restwasserbestimmungen.

Doch gebe der Kanton Uri ein anderes Bild ab, erklärt der Verwaltungsratspräsident der Kraftwerk Bristen AG, Werner Jauch. „EWA hat zusammen mit seinen Partnern in den letzten Jahren insgesamt 116 Gigawattstunden bei der Kleinwasserkraft zugebaut. Das entspricht mehr als einem Viertel des gesamten Zubaus in der Kleinwasserkraft in der Schweiz in den letzten zehn Jahren. Wir geben also in Uri klar Gegensteuer und setzen die Energiestrategie um.“ mm

Aktuelles im Firmenwiki