KPMG steigert Umsätze

Einer Mitteilung der KPMG zufolge hat das in Zürich ansässige Beratungsunternehmen im am 30. September abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettoumsatz von 448,5 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr entspricht dies einem Wachstum von 5,9 Prozent. Die Bruttoumsätze legten im selben Zeitraum um 8,6 Prozent auf 602,6 Millionen Franken zu.

Zu dem kräftigen Wachstum haben dabei alle Sparten von KPMG beigetragen. So stiegen die Nettoumsätze der Sparte Audit um 6,5 Prozent auf 225,9 Millionen Franken an. In der Sparte Tax & Legal wurden 123,6 Millionen Franken erwirtschaftet, das sind 2,5 Prozent mehr als im Geschäftsjahr zuvor. Die Sparte Advisory konnte ihre Nettoumsätze um 9,0 Prozent auf 99,0 Millionen Franken steigern.

Als wichtigster Wachstumstreiber wird in der Mitteilung „die immer intensivere digitale Transformation der Wirtschaft“ genannt. Als weitere Treiber hätten sich die anhaltend tiefen Zinsen erwiesen, „die viele Fusionen und Akquisitionen begünstigten – aber auch das Risiko zunehmender Verschuldungen mit sich bringen“. Das „zunehmend unsichere geopolitische Umfeld“ hingegen habe Investitionen bei exportorientierten Kunden „zumindest verzögert“.

In derselben Mitteilung geht KPMG auch auf die Überprüfung der Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) im Zusammenhang mit der PostAuto Schweiz AG ein. Das Unternehmen nehme die Ergebnisse sehr ernst und habe „vollumfänglich mit der RAB kooperiert“, heisst es diesbezüglich. Das Beratungsunternehmen hofft darauf, „dass jetzt Klarheit geschaffen wird, wie die Revisionsstelle bei der Prüfung abgeltungsberechtigter Betriebe in Zukunft das Subventionsrecht zu berücksichtigen hat“. hs