Kontaktloses Zahlen wird immer beliebter

21. August 2019 13:51

Winterthur/St.Gallen - Die Debitkarte ist das beliebteste Zahlungsmittel bei Schweizerinnen und Schweizern. Dies geht aus einer Studie von Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Universität St.Gallen hervor. Kontaktloses und mobiles Bezahlen sind auf dem Vormarsch.

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und Universität St.Gallen (HSG) legen zum zweiten Mal ihre Studie Swiss Payment Monitor vor. Laut einer Medienmitteilung der ZHAW hat die Debitkarte – also beispielsweise Maestro-Karte oder PostFinance Card – ihre Spitzenposition verteidigt. Zwar werde in der Schweiz noch immer häufiger mit Bargeld gezahlt, hinsichtlich des Umsatzes liege die Debitkarte jedoch mit einem Anteil von 29 Prozent vorne. Es folgen das Bargeld (27 Prozent), die Kreditkarte (22 Prozent) und das mobile Bezahlen (2 Prozent).

Dabei hat das kontaktlose Zahlen zur Spitzenposition der Debitkarte beigetragen. Für die Studie haben ZHAW und HSG 1000 Personen zwischen 18 und 65 Jahren befragt. „Laut Selbsteinschätzung der Befragten nutzen inzwischen bereits über 50 Prozent das kontaktlose Bezahlen mittels Debitkarte“, heisst es in der Mitteilung. Das kontaktlose Zahlen mit Debitkarte würde sich somit anteilsmässig im Bereich des kontaktlosen Zahlens mit der Kreditkarte bewegen.

Und auch wenn das mobile Zahlen noch abgeschlagen ist, wird auch diese Bezahlform immer beliebter. In der Tendenz würde es aufgrund von Sicherheitsbedenken zwar negativer wahrgenommen als andere Bezahlmethoden. „In der Wahrnehmung der Befragten zeichnet sich diesbezüglich allerdings allmählich ein Wandel ab.“ Zudem würden Personen, welche diese Möglichkeit nicht nutzen, sie negativer bewerten als die Anwender des sogenannten Mobile Payment. Für diesen Begriff würde darüber hinaus „in der Öffentlichkeit derzeit noch kein einheitliches Verständnis“ existieren, wird ZHAW-Zahlungsmittelexpertin Bettina Gehring zitiert. 65 Prozent der Befragten können sich jedoch vorstellen, innerhalb der nächsten drei Jahre das mobile Bezahlen im Internet zu nutzen oder häufiger zu nutzen. jh

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