Kommunaler Energieplan der Gemeinde Urdorf ist in Kraft

14. Juli 2021 11:50

Urdorf ZH - Urdorf hat jetzt einen kommunalen Energieplan. Er zeigt den Weg zu einer zukunftsorientierten Wärmeversorgung und gibt Empfehlungen für erneuerbares Heizen. Der Plan ist von der Baudirektion des Kantons Zürich genehmigt worden.

In der Gemeinde Urdorf gilt ab sofort ein kommunaler Energieplan. Er dient laut Medienmitteilung als Grundlage für eine nachhaltige Energieversorgung. Der Plan sei ein für die Behörden verbindliches Instrument. Der Gemeinderat hat den Energieplan am 25. Januar verabschiedet. Am 30. März wurde er durch die Baudirektion des Kantons Zürich genehmigt.

Der kommunale Energieplan zeigt auf, wie eine zukunftsorientierte Wärmeversorgung in Urdorf aussehen wird. Im jetzt kantonal genehmigten Text heisst es, dies sei ein zentrales Planungsinstrument der kommunalen Energiepolitik und legt Massnahmen zur Umsetzung einer zukunftsorientierten Wärmeversorgung fest. Im kommunalen Energieplan wird die Wärmeversorgung in der Gemeinde räumlich koordiniert, indem Prioritäts- und Eignungsgebiete bezeichnet werden.

Wie die räumliche Verteilung der Prioritäts- und Eignungsgebieten aussieht, ist der neben dem eigentlichen Energieplan und den Empfehlungen für erneuerbares Heizen auf der Internetseite der Gemeinde herunterzuladenden Synthesekarte zu entnehmen. So heisst es etwa zum Gebiet Steinacker-Luberzen, die Wärmeversorgung solle mit Abwärme der Kehrichtverbrennungsanlage Limeco Dietikon erfolgen. Für das Zentrum von Urdorf sei der Auf- und Ausbau eines Wärmeverbunds vorgesehen. Insgesamt zehn solcher Planungsgebiete werden aufgeführt.

Der Urdorfer Energieplan steht im Rahmen der kantonalen Energieplanung. Besonderes Gewicht wird auf die Nutzung von Abwärme etwa aus der Kehrichtverbrennung gelegt. Die im Bereich Urdorf bestehende Wärmeversorgung mit den fossilen Energieträgern Erdgas und Heizöl soll langfristig umgestellt werden. Mit einer zukunftsorientierten Wärmeversorgung soll laut der Medienmitteilung der Gemeinde beispielsweise eine CO2-Reduktion um 50 Prozent bis 2030 erreicht werden. gba 

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