Klingelnberg sieht sich auf Erholungskurs

05. November 2020 13:55

Zürich - Umsätze und Betriebsergebnis von Klingelnberg sind im ersten Semester des Geschäftsjahrs 2020/21 hinter die Vorjahreswerte zurückgefallen. Seit August ziehen die Geschäfte aber wieder an. Der Zürcher Maschinenbauer ist für die Zukunft verhalten optimistisch.

Einer Mitteilung der Klingelnberg Gruppe zufolge hat der Zürcher Maschinenbauer in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2020/21 Umsätze in Gesamthöhe von 61,7 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr wurden damit 26,7 Millionen Euro weniger umgesetzt. Das Betriebsergebnis (EBIT) für die Monate April bis September lag mit einem Verlust von 10,6 Millionen Euro hingegen nur um 0,6 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert.

„Die Klingelnberg Gruppe hat sich frühzeitig und mit grossem Nachdruck gegen die Belastungen aus Pandemie und deutlichem weltweiten Konjunkturrückgang gestemmt“, wird CEO Jan Klingelnberg in der Mitteilung zitiert. „Die Effekte aus diesem Programm, ebenso wie Kostensenkung und Einführung von Kurzarbeit, führten dazu, dass wir vergleichsweise wenig getroffen wurden und die ersten sechs Monate der durch die Corona-Pandemie verursachten weltweiten Wirtschaftskrise erfolgreich ,abwettern‘ konnten.“

Seit August habe das Unternehmen aber in den Bereichen Windenergie und Automobilindustrie wieder zugelegt, heisst es in der Mitteilung weiter. „In den letzten Monaten des ersten Geschäftshalbjahres konnten wir in zum Teil signifikantem Umfang Aufträge unter anderem in China und Nordamerika gewinnen“, erläutert CEO Klingelnberg. Laut Mitteilung lag der Auftragseingang von Klingelnberg im September bereits wieder „auf Vor-Corona-Niveau“. hs

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