Klimastiftung fokussiert auf KMU-Innovationen

18. Januar 2022 12:09

Zürich - Die Fördergelder der Klimastiftung Schweiz fliessen ab 2022 ausschliesslich in skalierbare Klima-Innovationen von Schweizer und Liechtensteiner KMU. Damit will die Klimastiftung noch mehr zur Dekarbonisierung der gesamten Industrie beitragen.

Die Klimastiftung Schweiz wird mit ihren Fördergeldern ab sofort ausschliesslich KMU und ihre klimadienlichen Entwicklungen unterstützen. Das hat die Stiftung in einer Medienmitteilung bekanntgegeben. „Wollen die Schweiz und Liechtenstein ihre Klimaziele erreichen, muss die gesamte Industrie dekarbonisiert werden“, wird Geschäftsführer Vincent Eckert zitiert. Um dies zu ermöglichen, brauche es neue Lösungen, gerade im Gebäudesektor, der Mobilität und der Landwirtschaft. „Wir tragen dazu bei, indem wir innovative Technologien und Projekte in diesen Bereichen noch stärker unterstützen.“

Programme wie die Förderung von Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz würden nach 13 Jahren nicht wieder verlängert. In der Zwischenzeit seien für diese Bereiche neue Programme des Bundes und der Kantone entstanden. „Wir können uns deshalb guten Gewissens aus dieser Unterstützung zurückziehen.“

Seit ihrer Gründung 2008 hat die Klimastiftung Schweiz über 150 Innovationsprojekte mit rund 16 Millionen Franken gefördert. Möglich werde das durch knapp 30 Partnerfirmen, heisst es in der Mitteilung. Erst in den vergangenen Wochen seien die Zuger Kantonalbank, die Mobiliar, die Union Bancaire Privée, LGT Capital Partners und bereits im Sommer die Baloise Group zu der Initiative gestossen. Thomas Hügli, Präsident des Stiftungsrates, wertet dies als „starkes Zeichen für eine unternehmerische Verantwortung“. mm

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