Kantonsspital St.Gallen startet Corona-Studie

12. November 2020 14:22

St.Gallen - Das Kantonsspital St.Gallen beginnt mit einer Studie über die Ausbreitung des Coronavirus. In der Langzeitstudie wird festgestellt, wie weit das Virus in der Ostschweiz verbreitet ist und wie viele Menschen schon Antikörper aufweisen.

Antikörper sind für den Schutz vor einer erneuten Infektion mit dem Coronavirus zentral, erläutert Christian Kahlert in einer Medienmitteilung des Kantonsspitals St.Gallen. Kahlert ist Projektleiter einer Langzeitstudie über die Verbreitung des Coronavirus in der Ostschweiz. „Bisher wissen wir noch wenig über die Häufigkeit von Antikörpern gegen das Virus in der Allgemeinbevölkerung der Ostschweiz“, wird Kahlert zitiert. „Umso wichtiger ist es, wenn wir möglichst viele der angeschriebenen Personen für die Studie begeistern können.“

Die Studie konzentriert sich einerseits auf Menschen zwischen fünf und 19 Jahren und andererseits auf Menschen zwischen 20 und 64 Jahren. Im Gegensatz zu anderen Studien wird hierbei auch die Antikörperbildung bei Teilnehmenden aus demselben Haushalt überprüft. Die Studie wird im Kanton St.Gallen beginnen und später auf Graubünden ausgeweitet. Insgesamt sind bislang 3000 Menschen angeschrieben worden.

Die Studie wird im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms Corona Immunitas durchgeführt. jh

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