Kantonsspital Baden erreicht Zielvorgaben

26. März 2019 12:01

Baden - Das Kantonsspital Baden (KSB) hat die wirtschaftlichen Zielvorgaben des Kantons Aargau im Geschäftsjahr 2018 einhalten können. Dabei wurden Sparmassnahmen des Bundes durch Optimierung von Abläufen und Prozessen kompensiert.

Als Eigentümer des KSB erwarte der Kanton Aargau von seinen Spitälern eine EBITDA-Marge von mindestens 10 Prozent, informiert das KSB in einer Mitteilung. Diese Vorgabe habe das Spital mit einer EBITDA-Marge von 10,3 Prozent im Geschäftsjahr 2018 einhalten können, heisst es dort weiter. Dabei konnte das KSB seine Umsätze im Berichtsjahr im Jahresvergleich um 4,8 Prozent auf 371,3 Millionen Franken steigern. Das Betriebsergebnis (EBITDA) ging gleichzeitig jedoch um 0,4 Millionen auf 38,3 Millionen Franken zurück. In der Mitteilung wird dies unter anderem auf den Eingriff des Bundesrats beim ambulanten Ärztetarif (TARMED) zurückgeführt, durch den „dem KSB unter dem Strich knapp fünf Millionen Franken an Einnahmen wegbrachen“.

Das gute Ergebnis sei somit „keine Selbstverständlichkeit“ wird Adrian Schmitter, CEO der KSB AG, in der Mitteilung zitiert. Er führt die gute finanzielle Lage des Spitals insbesondere auf eine permanente Optimierung von Abläufen und Prozessen sowie konsequente Investitionen in neue Geschäftsfelder zurück. Im Rahmen letzterer modernisiert das KSB derzeit etappenweise seine Infrastruktur, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dabei soll „das von der Politik geforderte Prinzip ‚ambulant vor stationär‘“ durch Investitionen in die Tagesklinik Kubus und das im Frühjahr 2018 eröffnete KSB Partnerhaus sowie „den Auf- und Ausbau der Aussenstandorte in Brugg und Dietikon“ umgesetzt werden. Zudem soll 2022 der KSB-Neubau Agnes seine Pforten öffnen. hs

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