Kantonspolizei Graubünden warnt vor betrügerischen Finanzanlagen

16. Juli 2020 12:41

Chur - Der Kantonspolizei Graubünden liegen 25 Anzeigen wegen betrügerischen Online-Geldanlagen vor. Dabei waren die Opfer professionell gemachten Online-Handelsplattformen aufgesessen. Die Polizei rät, Investitionen mit der Hausbank oder vertrauten Beratern zu besprechen.

Die meist im Pensionsalter stehenden Geschädigten seien „online auf der Suche nach lukrativen Anlagemöglichkeiten“ gewesen, informiert die Kantonspolizei Graubünden in einer entsprechenden Mitteilung. Die von ihnen gefundenen betrügerischen Online-Handelsplattformen seien dabei „äusserst professionell“ geführt worden, heisst es dort weiter.

Nach der Kontaktaufnahme hätten sich zunächst sehr professionell auftretende Anlageberater telefonisch um die Kunden gekümmert. Nach erfolgter Investition sei der Kontakt aber abgebrochen oder die Auszahlung von Investition und vermeintlichem Gewinn „unter dubiosen Ausreden immer wieder nach hinten verschoben“ worden.

Zudem seien die Geschädigten aufgefordert worden, Kopien ihrer Identitätskarte oder ihres Passes an die Betrüger zu übermitteln. Die Polizei rechnet damit, dass diese Daten zur Eröffnung von Konten genutzt werden, mit denen dann Geld gewaschen oder andere illegale Geschäfte betrieben werden können.

Bei der Suche nach Geldanlagen rät die Polizei daher, Investitionen mit der Hausbank oder einem vertrauten Berater abzusprechen. Anlagen sollten zudem niemals unter Zeitdruck getätigt werden. „Unter keinen Umständen“ sollten Kopien von Identitätskarte oder Pass versendet werden. hs

Mehr zu Sicherheit

Aktuelles im Firmenwiki