Kantone erneuern Leistungsauftrag für die FHNW

05. Juni 2020 12:00

Liestal - Die Regierungen der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn haben den Leistungsauftrag 2021 bis 2024 an die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) verabschiedet. Für die neu vierjährige Leistungsperiode sollen der FHNW insgesamt 937,5 Millionen Franken zur Verfügung gestellt werden.

„Gemäss Staatsvertrag über die FHNW erteilen die Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn der gemeinsam getragenen Fachhochschule jeweils einen mehrjährigen Leistungsauftrag“, informiert die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD) des Kantons Basel-Landschaft in einer Mitteilung. Ihr zufolge haben die Kantonsregierungen in dieser Woche den neuen Leistungsauftrag für die Jahre 2021 bis 2024 zuhanden der kantonalen Parlamente verabschiedet. Er sieht dabei die Verlängerung der Laufzeit des Auftrags von bisher drei auf nunmehr vier Jahre vor.

Die Ausbildung der rund 12'600 Studierenden in den Bachelor- und Masterstudiengängen „sowie „die anwendungsorientierte und nach Fachbereichen gewichtete Forschung“ sollen auch in der sechsten Leistungsauftragsperiode „das Kerngeschäft“ der FHNW bleiben, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Für die Pädagogische Hochschule sieht der Leistungsauftrag neben der berufspraktischen Ausbildung eine verstärkte „Verknüpfung von Theorie und Praxis in der Lehre“ vor. Zudem soll die FHNW auch vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus dem Lockdown „ihr Studiengangangebot gezielt auf die digitalen Herausforderungen hin überprüfen und weiterentwickeln“.

Für die Erfüllung der Aufgaben haben die Kantonsregierungen ihren Parlamenten Mittel in Gesamthöhe von rund 937,5 Millionen Franken für die FHNW beantragt. Nach dem im Staatsvertrag festgelegten Verteilschlüssel soll der Kanton Aargau rund 337 Millionen Franken beisteuern. Auf den Kanton Basel-Landschaft entfallen rund 271 Millionen Franken, der Kanton Basel-Stadt ist mit rund 177 Millionen Franken beteiligt. Der Kanton Solothurn soll die restlichen rund 152 Millionen Franken tragen. hs

Mehr zu Bildung

Aktuelles im Firmenwiki