Kanton spricht 2,32 Millionen Franken für Messstationen

30. April 2020 12:01

Chur - Der Bündner Regierung unterstützt Messstationen und Frühwarnsysteme in den Jahren 2020 bis 2024 mit 2,32 Millionen Franken. Die Messstationen werden vom WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos koordiniert. Sie helfen auch bei der Erarbeitung des nationalen Lawinenbulletins.

Im Kanton Graubünden werden für Niederschlag-, Temperatur- und Windmessungen sowie für Überwachungen von Massenbewegungen in den Jahren 2020 bis 2024 insgesamt 2,9 Millionen Franken aufgewendet, wie die Regierung in einer Mitteilung schreibt. Sie spricht nun einen Kantonsbeitrag von 2,32 Millionen Franken für diesen Zweck.

Das Interkantonale Mess- und Informationssystem IMIS wird in Zusammenarbeit mit Bund, Kantonen, Gemeinden und weiteren Interessenverbänden entwickelt. Es umfasst den Angaben zufolge Messstationen, die vom WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos (SLF) koordiniert und überwacht werden. Die dort gewonnenen Daten dienen als Grundlage für die Erarbeitung der nationalen und regionalen Lawinenbulletins.

Frühwarnsysteme werden eingesetzt, um etwa die Massenbewegungen am Cuolm da Vi oberhalb von Sedrun zu überwachen. Sie helfen den Gemeindeverantwortlichen, die Bevölkerung rechtzeitig zu warnen und entsprechende Massnahmen einzuleiten. ssp

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