Kanton Schwyz begrenzt Auswirkungen auf die Wirtschaft

08. April 2020 13:31

Schwyz - Der Kanton Schwyz setzt die Massnahmen des Bundes zur Unterstützung des Wirtschaftslebens so zügig wie möglich um. Tausende von Anträgen auf Kurzarbeits- oder Erwerbsersatzenschädigung wurden bereits bearbeitet. Daneben hat der Kanton eigene Massnahmen beschlossen.

„Die Corona-Krise hat auch weite Teile der Schwyzer Wirtschaft erfasst“, erläutert die Staatskanzlei des Kantons Schwyz in einer Mitteilung. Der Kantonsverwaltung und Banken in Schwyz arbeiten daran, die Auswirkungen der Pandemie auf das Wirtschaftsleben im Kanton zu begrenzen.

Dabei setzt der Kanton vor allem die vom Bund beschlossenen Unterstützungsmassnahmen so zügig wie möglich um. Als deren wichtigste Regelungen werden die Kurzarbeitsentschädigung und die Erwerbsersatzentschädigung bezeichnet. Bisher seien beim kantonalen Amt für Arbeit rund 3200 Anträge auf Kurzarbeitsentschädigung eingegangen, heisst es in der Mitteilung. Die Zahl der bisher bei der Ausgleichskasse Schwyz eingereichten Anträge auf Erwerbsersatzentschädigung wird dort auf 2059 beziffert.

Die vom Bund beschlossene Kreditausfallgarantie soll Unternehmen bei der Aufrechterhaltung ihrer Liquidität unterstützen. Laut Hochrechnungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) hätten bisher rund 1700 im Kanton Schwyz ansässige Unternehmen Überbrückungskredite erhalten, schreibt die Staatskanzlei. Allein die Schwyzer Kantonalbank hat ihr zufolge bis zum 3. April mehr als 700 Kreditgesuche in einer Gesamthöhe von rund 80 Millionen Franken bewilligt.

„Ergänzend zum umfangreichen Unterstützungspaket des Bundes hat der Kanton Schwyz als einer der ersten Kantone bereits am 20. März 2020 zusätzliche Massnahmen beschlossen“, heisst es in der Mitteilung weiter. Unter anderem werden dort eine kantonale Kreditausfallgarantie, zusätzliche Mittel für Sport und Kultur und längere Fristen für Zahlungen und Steuerforderungen genannt. hs

Mehr zu Wirtschaftspolitik

Aktuelles im Firmenwiki