Das Zürcher Jungunternehmen Daedalean testet seine Drohne Flugplatz Schmerlat in Schaffhausen. Bild: Daedalean

Kanton Schaffhausen zeigt sich krisenresistent

25. März 2021 12:17

Schaffhausen - Die Wirtschaft des Kantons Schaffhausen hat sich im von der Pandemie geprägten Jahr 2020 als krisenresistent erwiesen. Dazu haben auch die Beratungsleistungen der kantonalen Wirtschaftsförderung beigetragen. Sie kann zudem 24 neue Unternehmensansiedlungen verbuchen.

Das vergangene Jahr sei mit existenziellen Herausforderungen von Unternehmen verbunden gewesen, schreibt die Wirtschaftsförderung Schaffhausen in einer Mitteilung zu ihrer Jahresmedienkonferenz am 25. März. Konkret werden dort die pandemiebedingten Einschränkungen wie temporäre Schliessungen oder Heim- und Kurzarbeit genannt. Hier habe die Wirtschaftsförderung den Unternehmen mit Beratung und Unterstützung beispielsweise bei der Vorbereitung von Härtefallgesuchen zur Seite gestanden.

„Es ist ein enormer Betreuungs- und Beratungssaufwand, der bisher geleistet wurde und noch immer geleistet wird, damit Unternehmen diese schwierige Situation überstehen“, wird der neue Schaffhauser Volkswirtschaftsdirektor Dino Tamagni in der Mitteilung aus seiner Rede an der Jahresmedienkonferenz zitiert. Zur Krisenresistenz der Schaffhauser Wirtschaft haben ihm zufolge massgeblich die aktive Wirtschaftsförderung und die nachhaltige Wirtschaftspolitik des Kantons beigetragen. Die Wirtschaftsförderung werde daran arbeiten, „dass dies auch in Zukunft so bleibt“, sagte Tamagni.

Dafür will sich die Wirtschaftsförderung insbesondere darum bemühen, den Kanton „als Anwendungsregion für zukunftsweisende Technologien“ zu positionieren, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Bereits heute testeten Drohnenunternehmen ihre Technologien im Kanton. Im Rahmen der Forschungsstrategie von Agroscope sollen in Schaffhausen innovative Ideen für Lebensmittel umgesetzt werden, führte Christoph Schärrer, Delegierter für Wirtschaftsförderung des Kantons Schaffhausen, an der Konferenz aus. „Im Ansiedlungsgeschäft“ könne der Kanton zudem „auf ein gutes Jahr zurückblicken“, so Schärrer. Konkret hatten der Kanton im vergangenen Jahr 24 Ansiedlungen verbuchen können, nur zwei weniger als 2019. hs

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