Kanton hilft Winterthur bei Grossprojekt

15. April 2016 12:33

Winterthur - Die Realisierung der Masterplanung Bahnhof in Winterthur ist nach Darstellung des Baudepartements auf die Zielgerade eingebogen. Für die Stadt wird die Umsetzung billiger, weil der Kanton Zürich die Hälfte der veranschlagten Kosten zuschiesst.

Viele der im Masterplan vorgesehenen Einzelmassnahmen des Grossprojekts Bahnhof Winterthur sind laut einer Medienmitteilung des Departements Bau inzwischen umgesetzt. Im Herbst solle die Gleisquerung fertig gestellt werden, mittels derer die Verbindung zwischen Altstadt und den gegenüberliegenden Quartieren massiv aufgewertet werden soll. Nun beginnt den städtischen Angaben zufolge der Ausbau des Bahnhofs Winterthur selbst. Die Kapazität des viertgrössten Bahnhofs der Schweiz, den jetzt bereits 934 Züge täglich anfahren, soll bis zum Jahr 2019 um ein Fünftel ausgebaut werden.

Das Winterthurer Stimmvolk hatte im Mai 2009 einen Rahmenkredit für das Grossprojekt, das eine attraktive Zone der Begegnung zwischen den Stadtteilen Altstadt, Sulzerareal, Neuwiesenquartier und Archareal schaffen soll, in Höhe von 84 Millionen Franken bewilligt. Der Kanton Zürich unterstützt einem Bericht der „Neuen Züricher Zeitung“  zufolge die Umsetzung mit 42 Millionen Franken, sodass der Rahmenkredit nicht in der angesetzten Höhe in Anspruch genommen werden müsse. Auch der Bund beteiligt sich. Winterthur erhält 8,6 Millionen Franken aus dessen Agglomerationsprogramm. eg
 


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