Jungfirmen erhalten rekordhohe Investitionen

28. Januar 2020 13:18

Zürich - Im vergangenen Jahr haben Schweizer Start-ups knapp 2,3 Milliarden Franken Kapital eingesammelt. Damit stiegen die Risikokapitalinvestitionen auf ein Rekordhoch an. ICT-Start-ups konnten dabei das höchste Investitionswachstum verbuchen.

Im vergangenen Jahr haben Fonds, Grossfirmen und Privatanleger zum ersten Mal mehr als 2 Milliarden Franken in Schweizer Jungunternehmen investiert, informiert startupticker.ch in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Venture Capital Report (SVRC). Er wurde von dem Online-Newsportal in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Vereinigung für Unternehmensfinanzierung (SECA) erstellt. Konkret wurde dort für 2019 ein rekordhoher Wert von knapp 2,3 Milliarden Franken Risikokapitalinvestitionen ermittelt. Die Zahl der Finanzierungsrunden legte 2019 im Jahresvergleich um 36 auf 266 zu.

Den grössten Sprung hätten dabei die Investitionen in ICT- und Fintech-Start-ups hingelegt, heisst es in der Mitteilung weiter. Hier legten die Risikokapitalinvestitionen innert Jahresfrist von 680 Millionen auf rund 1,2 Milliarden Franken zu. Rund 1 Milliarde Franken wurden dabei in ICT- und Fintech-Jungunternehmen im Kanton Zürich investiert. Insgesamt zogen Jungunternehmen aus der laut Mitteilung „Schweizer ICT-Hochburg“ 1,2 Milliarden Franken Risikokapital an.

Als für den Innovationsstandort Schweiz besonders erfreulich wird in der Mitteilung „die markante Steigerung im Bereich der Wachstumsfinanzierungen“ beschrieben. Hier seien im vergangenen Jahr in 19 Finanzierungsrunden über 20 Millionen, in fünf Runden sogar mehr als 100 Millionen Franken vergeben worden. Dabei hätten die vier Schweizer Start-ups ADC Therapeutics, GetYourGuide, Numbrs und wefox „zum Zeitpunkt der Transaktion“ den Status eines Einhorns erreicht. hs

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