Julius Bär weist Gewinnrekord aus

31. Januar 2018 14:25

Zürich - Die Julius Bär Gruppe hat ihren Konzerngewinn 2017 auf 806 Millionen Franken steigern können. Auch das verwaltete Kundenvermögen und die Netto-Neugelder legten zu. Das neue Jahr begann mit dem Erwerb eines brasilianischen Vermögensverwalters.

Einer Mitteilung von Julius Bär zufolge hat die Zürcher Bankengruppe ihren adjustierten Konzerngewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber 2016 um 14 Prozent auf 806 Millionen Franken steigern können. Als Betriebsertrag konnten 3,25 Milliarden Franken ausgewiesen werden, 14 Prozent mehr als im Jahr zuvor. 

Das verwaltete Kundenvermögen legte im selben Zeitraum um 16 Prozent auf 388 Milliarden Franken zu. Als Netto-Neugelder konnten dabei 22 Milliarden Franken verbucht werden. Mit diesem Zuwachs um 6,6 Prozent habe Julius Bär den gesetzten Zielbereich von 4 bis 6 Prozent sogar übertroffen, schreibt die Bankengruppe in der Mitteilung. 

„Ich bin stolz, diese ausgezeichneten Ergebnisse für das Jahr 2017 zu präsentieren“, wird Bernhard Hodler, Chief Executive Officer der Julius Bär Gruppe AG, in der Mitteilung zitiert. Er will „unsere reine Private-Banking-Strategie, die uns differenziert, weiter verfeinern“. 

Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres hat Julius Bär 95 Prozent der Reliance Gruppe in São Paulo erworben. Mit der Übernahme des Vermögensverwalters will die Zürcher Bankengruppe ihre strategische Position in Brasilien stärken, erläutert Julius Bär in der entsprechenden Mitteilung. Ein Kaufpreis wird dort nicht genannt. Die Bankengruppe ist in Brasilien bereits mit der Tochtergesellschaft GPS Investimentos vertreten. Mit der Übernahme der Reliance Gruppe steigt das von Julius Bär in Brasilien verwaltete Kundenvermögen von 8 auf 13 Milliarden Franken. hs

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