Julius Bär legt gutes Zwischenergebnis vor

20. November 2017 14:31

Zürich - Die Julius Bär-Gruppe hat ihr verwaltetes Kundenvermögen auf ein neues Rekordhoch steigern können. Auch das Verhältnis von Aufwand und Ertrag und die Kapitalquote wurden in den ersten zehn Monaten 2017 verbessert. Einbussen gab es bei der Bruttomarge.

Einer Mitteilung der Julius Bär-Gruppe zufolge betrug das von der Züricher Privatbankengruppe verwaltete Kundenvermögen per Ende Oktober „rekordhohe“ 393 Milliarden Franken. Für die Steigerung um 17 Prozent gegenüber dem Jahresanfang waren dabei „beträchtliche Netto-Neugeldzuflüsse“ verantwortlich. Als hilfreich hatte sich auch die Aufwertung des Euros gegenüber dem Franken erwiesen.

Das Aufwands-Ertrags-Verhältnis über die ersten zehn Monate 2017 konnte gegenüber dem Mittelwert von 69,1 Prozent aus dem ersten Halbjahr auf unter 69 Prozent verbessert werden. Damit sieht sich die Julius Bär-Gruppe auf gutem Wege, den gesteckten mittelfristigen Zielbereich von 64 bis 68 Prozent zu erreichen. Die Gesamtkapitalquote der Gruppe lag per Ende Oktober bei 21,2 Prozent, die Kernkapitalquote wird mit 13,4 Prozent angegeben. Beide Kapitalquoten lägen somit deutlich über den eigenen Untergrenzen von 15 beziehungsweise 11 Prozent und noch deutlicher über den regulatorischen Mindestanforderungen von 12,2 beziehungsweise 8 Prozent, erläutert die Bankengruppe. 

Bei der Bruttomarge musste Julius Bär dagegen einen Rückgang hinnehmen. Die Bruttomarge für die ersten zehn Monate 2017 betrug etwas unter 90 Basispunkte. Der entsprechende Wert für das erste Halbjahr dieses Jahres hatte noch fast 92 Basispunkte betragen. hs

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