Julius Bär Gruppe verwaltet Rekordvermögen

23. Mai 2018 14:52

Zürich - Das von der Julius Bär Gruppe verwaltete Kundenvermögen hat im April die 400-Milliarden-Franken-Grenze überschritten. Besonders starke Zuflüsse an Kundengeldern konnten seit Jahresbeginn aus der Schweiz, dem übrigen Europa und Asien verbucht werden.

Einer Mitteilung der Julius Bär Gruppe zufolge betrug das von der Zürcher Privatbankengruppe verwaltete Kundenvermögen per Ende April 401 Milliarden Franken. Gegenüber Jahresbeginn entspricht dies einer Zunahme um 3 Prozent oder 13 Milliarden Franken. Sie wurde überwiegend durch robuste Netto-Neugeldzuflüsse und die Stärkung des Dollars generiert. Insbesondere in den Geschäftsregionen Schweiz, Europa und Asien wiesen die verwalteten Kundenvermögen eine deutliche Steigerung auf.  

Gleichzeitig konnte die Julius Bär Gruppe ihre Bruttomarge gegenüber dem zweiten Halbjahr vergangenen Jahres um 5 auf 93 Basispunkte verbessern. Auch das Aufwands-Ertrags-Verhältnis lag mit knapp 67 Prozent im vom Unternehmen definierten mittelfristigen Zielbereich von 64 bis 68 Prozent. Zu den positiven Entwicklungen haben nach Ansicht der Bankengruppe insbesondere die in den letzten beiden Jahren neu eingestellten Kundenberater beigetragen. 

Ende März hat die Julius Bär Gruppe zudem ihr neues Kernbankensystem eingeführt. In den beiden Buchungszentren Singapur und Hongkong sei die auf der Bankensoftware Temenos T24 basierende Plattform implementiert worden, schreibt die Bankengruppe in der Mitteilung. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Julius Bär Gruppe die T24-Plattform in Luxemburg in ihr globales IT-System integriert. hs

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