Julius Bär fährt Rekordgewinn ein

24. Juli 2017 10:40

Zürich - Die Julius Bär-Gruppe hat ihren Konzerngewinn im ersten Semester 2017 im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr steigern können. Auch die verwalteten Vermögen der Zürcher Privatbank nahmen zu.

Einer Mitteilung der Julius Bär-Gruppe zufolge sind die verwalteten Vermögen der Zürcher Privatbankengruppe seit Ende 2016 um 6 Prozent auf 355 Milliarden Franken gestiegen. Der Netto-Neugeldzufluss lag mit annualisierten 6,1 Prozent über der Zielvorgabe des Unternehmens. Als adjustierten Konzerngewinn im ersten Semester gibt die Gruppe 404 Millionen Franken an, 2 Millionen Franken mehr als im Vorjahreszeitraum. Die in der Mitteilung kommunizierten Zahlen beinhalten jedoch keine Integrations- und Restrukturierungskosten und keine Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte im Zusammenhang mit Akquisitionen. Werden diese eingerechnet, sinkt der Konzerngewinn auf 357 Millionen Franken, 1 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2016. 

„Wir sind sehr zufrieden, dass die ersten Erträge aus den bedeutenden, im letzten Jahr getätigten Investitionen bereits zum rekordhohen adjustierten Konzerngewinn für das Halbjahr beigetragen haben“, wird Boris F.J. Collardi, Chief Executive Officer der Julius Bär Gruppe AG, in der Mitteilung zitiert. „Die Nettozuflüsse übertrafen unsere eigenen Erwartungen, die Bruttomarge war robust, die Cost/Income Ratio verbesserte sich in Richtung Zielbereich, und unsere Kapitalausstattung wurde deutlich über unsere Untergrenzen gestärkt.“ 

Der Betriebsertrag stieg im Berichtszeitraum um 12 Prozent auf 1,592 Milliarden Franken. Davon wurden 922 Millionen Franken im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft und 566 Millionen Franken im Zins- und Dividendengeschäft erwirtschaftet. Den Betriebserträgen standen 1,098 Milliarden Franken Geschäftsaufwand gegenüber. hs

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