IWB stellt teils von Erdgas auf Pellets um

09. November 2020 13:03

Basel - Die Basler Energieversorgerin IWB wird das Erdgas für ihre Fernwärmeproduktion teilweise durch Holzpellets ersetzen. Dafür sieht sie einen entsprechenden Umbau ihres Heizwerks am Bahnhof vor. IWB plant, dadurch ab 2023 pro Jahr 10'000 Tonnen CO2 einzusparen.

IWB investiert in den Umbau des Heizwerks am Bahnhof. Laut einer Medienmitteilung plant die Basler Energieversorgerin, die bisher fossile Produktion von Fernwärme mit Erdgas teilweise auf Holzpellets umzustellen. So will sie ab 2023 pro Jahr 10'000 Tonnen CO2 einsparen. Die Umbauarbeiten finden grösstenteils im Inneren des bestehenden Heizwerks statt. Sie dauern bis Ende 2022. 

Bereits 2017/2018 sind zwei der fünf Erdgaskessel zurückgebaut worden. Sie machten Platz für eine Fernkältezentrale, die den Bahnhof und das Meret-Oppenheim-Hochhaus „energieeffizient und ökologisch“ mit Kälte versorgt. Durch die nachhaltige Wärmeproduktion in der Kehrichtverwertungsanlage und den beiden Basler Holzkraftwerken bestehe die Basler Fernwärme schon heute zu 75 Prozent aus CO2-neutraler Energie. Zielwert sind 80 Prozent. Holz gelte als energieneutral, weil es beim Verbrennungsvorgang nur so viel CO2 abgibt, wie es beim Wachstum aufgenommen hat.

Die Pellets für die Kraftwerke stammen aus Restholz der Waldwirtschaft, so IWB. Damit würden die regionalen Wälder und die holzverarbeitende Industrie über einen „gesicherten Absatzkanal für ein Restprodukt“ verfügen, das sonst nicht verwendet werden könne. mm

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