IWB steigert Umsatz und Gewinn

14. Mai 2020 11:48

Basel - Laut ihrem Geschäftsbericht konnte die Basler Energieversorgerin IWB 2019 ihren Jahresgewinn im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Viertel steigern. Er soll vornehmlich in die Transformation der Wärmeversorgung investiert werden.

Der Geschäftsbericht von IWB weist mit 816 Millionen Franken für 2019 einen 6,4 Prozent höheren Umsatz aus als im Vorjahr. Laut einer Medienmitteilung war insbesondere eine bedeutend höhere Handelstätigkeit in der Sparte Elektrizität dafür ausschlaggebend. Auch die kühlere Witterung, Gebietserweiterungen und Tarifanpassungen bei der Fernwärme hätten positive Effekte gehabt. 

Der Jahresgewinn lag mit 148 Millionen Franken um 23,2 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert. Zum guten Ergebnis hätten Fernwärme und Gas beigetragen. Zudem habe IWB Rückstellungen auflösen können. Im Gegensatz dazu war das Vorjahresergebnis durch Rückstellungen belastet. Die Gesamtleistungen und Abgaben von IWB an den Eigentümer Kanton Basel-Stadt betrugen 44 Millionen Franken.

Mit 148 Millionen Franken lagen die Investitionen auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Künftig sollen sie insbesondere in das „Generationenprojekt“ zum Umbau der Wärmeversorgung fliessen. Auf der Agenda stehen Investitionen in die Produktion von Fernwärme sowie in den Ausbau der Fernwärmenetze und Wärmeverbünde.

Für die Zukunft in einem sich verändernden Energiemarkt sieht sich IWB gut vorbereitet. Wie es in der Medienmitteilung heisst, habe das Unternehmen Im Wachstumsmarkt E-Mobilität und im Telekom-Geschäft wichtige Fortschritte erzielen können.

In Zeiten von Corona komme IWB die starke Eigenkapitalquote, die gute Liquidität und die robuste Aufstellung als Querverbundunternehmen „sicher zugute“. Krisengebeutelten Unternehmen komme IWB mit einer Verlängerung der Zahlungsfristen für bezogene Leistungen entgegen. mm

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