Investoren geben Bluecode 20 Millionen Euro

04. Mai 2021 10:45

Lachen SZ - Die Bluecode AG erhält für ihr europäisches mobiles Zahlungssystem Investitionen in Höhe von 20 Millionen Euro. Ankerinvestor dieser Finanzierungsrunde ist das Hopp Family Office. Dahinter steht die Familie des deutschen SAP-Gründers Dietmar Hopp.

Das Fintech Bluecode bekommt aus einer Finanzierungsrunde neue Mittel in Höhe von 20 Millionen Euro. Dabei schloss sich als Hauptinvestor das Mannheimer Hopp Family Office bestehenden Kapitalgebern an. Das Hopp Family Office wird von Daniel Hopp geführt. Er ist der Sohn des SAP-Gründers Dietmar Hopp.

„Bluecode hat das Ziel, ein mobiles Zahlungssystem für Europa zu entwickeln, von dem alle Beteiligten profitieren“, so CEO Christian Pirkner in einer Medienmitteilung seines Unternehmens. „Wir freuen uns, dass sich das Hopp Family Office unserer Mission anschliesst. Ihr jüngstes Investment ist ein starkes Signal für eine pro-europäische Bewegung und öffnet viele Türen, um die Partnerschaft zwischen Bluecode und dem Banken- und Handelssektor weiter voranzutreiben.“

Es reiche nicht aus, ständig über die Bedrohung durch aussereuropäische Zahlungsanbieter zu reden, wird Daniel Hopp zitiert. „Wir müssen aktiv tragfähige Alternativen entwickeln. Bluecode sorgt nicht nur dafür, dass die in Europa geschaffene Wertschöpfung in Europa bleibt, sondern ermöglicht auch die Umsetzung von Datenschutzstandards beim Mobile Payment, die dem europäischen Verständnis von Datenschutz entsprechen.“

Bluecode werde das frische Kapital für den Ausbau seines Mehrwert-Ökosystems für mobiles kontaktloses Bezahlen in Österreich und Deutschland verwenden, heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem könnten Verbraucher künftig an noch mehr Stellen in Einzelhandel, Gastronomie und Hotels kontaktlos über Bluecode bezahlen.

Im vergangenen Jahr hätten sich mehr als 300 österreichische Finanzinstitute dem europäischen Zahlungsnetzwerk von Bluecode angeschlossen. In jüngster Zeit seien neue Technologie- und Handelspartner wie Huawei Deutschland und Österreich sowie die deutsche Drogeriekette Rossmann hinzugekommen. „Unser faires Geschäftsmodell stellt sicher, dass alle Beteiligten – die Bank des Kunden und des Händlers sowie der App-Anbieter – ihren fairen Anteil an den Gebühren erhalten“, erklärt Pirkner. mm

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