Investitionen schmälern Gewinne von Mobility

22. März 2018 14:00

Rotkreuz ZG - Die Mobility-Gruppe will sich vom Carsharing- zum Mobilitätsanbieter entwickeln. Dafür notwendige Investitionen liessen den Jahresgewinn der Gruppe 2017 im Vergleich zu 2016 schrumpfen. Die Nettoerlöse lagen jedoch auf Vorjahresniveau.

Einer Mitteilung der Mobility-Gruppe zufolge hat die Zuger Carsharinganbieterin im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettoerlös von 76,2 Millionen Franken erwirtschaftet. Gegenüber 2016 entspricht dies einer Steigerung um 0,2 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 1,6 Millionen Franken jedoch deutlich unter dem Vorjahresergebnis von 4,1 Millionen Franken. Auch der Jahresgewinn ging gegenüber 2016 um 40,4 Prozent auf 2,04 Millionen Franken zurück. 

Mobility erklärt den Rückgang mit Investitionen in die Unternehmenszukunft. Die Gruppe arbeite daran, sich „vom Carsharing- zum umfassenden Mobilitätsanbieter zu entwickeln“, heisst es in der Mitteilung. „Dies bedurfte umfangreicher Vorinvestitionen in IT und Personal.“ Sie sollen sich unter anderem im neuen Scooter-Sharing auszahlen, das von Mobility per 19. April in Zürich lanciert werden wird. 

„Als Genossenschaft haben wir den Vorteil, langfristig handeln zu können“, erläutert Mobility-Geschäftsleiter Patrick Marti in der Mitteilung die Strategie der Mobility-Gruppe. „Wir bauen heute die Mobility von morgen auf. Eine Mobility, die mit einer breiten Mobilitätspalette möglichst viele Menschen begeistern will.“ Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte das Unternehmen 5200 neue Kunden und 3200 neue Genossenschafter begrüssen. Insgesamt verzeichnete Mobility per Ende Jahr 177.100 Kunden und 63.200 Genossenschafter. hs

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