Investitionen in den Tiefbau treiben Bauausgaben

22. Juli 2019 14:22

Neuenburg - Die Investitionen in Bauvorhaben sind in der Schweiz 2018 schneller als in den Vorjahren gestiegen. Insbesondere die Investitionen in Tiefbauvorhaben legten zu.

Die Bauausgaben sind 2018 im Jahresvergleich um nominal 2,1 Prozent gestiegen. Im Vergleich dazu waren sie 2017 um 0,8 und 2016 um 0,5 Prozent angewachsen. Im vergangenen Jahr schlugen vor allem die Investitionen in Tiefbauprojekte mit einem Plus von 4,9 Prozent zu Buche. In den Hochbau wurden dagegen nur 1,1 Prozent mehr investiert, heisst es in einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik.

Den höchsten Anteil am Zuwachs der gesamten Bauausgaben stellen mit 6,6 Prozent die Ausgaben für öffentliche Unterhaltsarbeiten. Deutlich höher als die Investitionssumme für Neubauprojekte (0,8 Prozent) fiel jene für Umbauprojekte aus. Sie lag um 3,5 Prozent höher als noch im Jahr zuvor. 

Den einzigen Rückgang verzeichnen mit einem Minus von 0,7 Prozent Investitionen der öffentlichen Hand in den Hochbau. Dagegen gaben öffentliche Auftraggeber 5,5 Prozent mehr für den Tiefbau aus. Private Auftraggeber erhöhten ihr finanzielles Engagement in beiden Bereichen: plus 1,4 Prozent im Hochbau und plus 2,2 Prozent im Tiefbau. 

Die Aussichten für das laufende Jahr stellten sich zum Stichtag 31. Dezember 2018 etwas weniger rosig dar: Die für 2019 geplanten Ausgaben für im Bau befindliche Projekte sanken inklusive der öffentlichen Unterhaltsarbeiten um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresstichtag. mm

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