Intelligente Produkte liegen im Trend

19. Februar 2020 09:34

Luzern/St.Gallen - Die Akzeptanz für smarte Produkte ist sehr hoch. Dabei spielt das Vertrauen in die Geräte eine zentrale Rolle. Das zeigt die erste repräsentative Studie der Schweiz zum Thema.

Der Smart Products Report 2020 der Universitäten Luzern und St.Gallen liefert erstmals Fakten und Zahlen zur Nutzung und Konsumentenwahrnehmung von intelligenten Produkten im Land. Es ist die erste repräsentative Studie der Schweiz zu diesem Thema. Eine Medienmitteilung fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Studie zusammen. Demnach ist die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer smarten Produkten gegenüber positiv eingestellt. Fast drei Viertel von ihnen besitzen bereits welche. 59 Prozent können sich vorstellen, innerhalb der nächsten zwölf Monate mindestens ein intelligentes Produkt zu kaufen. Das Smartphone wurde explizit von der Befragung ausgeschlossen.

Intelligente Fernsehgeräte liegen in der Beliebtheitsskala mit 30 Prozent vorn, gefolgt von Smartwatches (28 Prozent), smarten Navigationssystemen (25 Prozent) und Staubsaugerrobotern (20 Prozent). Die Verbraucher sehen den grössten Nutzen dieser Geräte in den Annehmlichkeiten und der eingesparten Zeit. Zudem gehen sie gern „mit Trend und Technik“. Als grösster Nachteil werden die hohen Kosten genannt. Auch das Sammeln personenbezogener Daten beurteilen viele Befragte kritisch.

Besonders wichtig ist den Schweizerinnen und Schweizern daher der Aspekt des Vertrauens und der Kontrolle. Gesammelte Daten sollen nur für den vorgegebenen Zweck verwendet werden. Ausserdem möchte der Grossteil der Befragten jederzeit beim selbständig agierenden Produkt intervenieren können.

Der Smart Products Report 2020 wurde von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern und dem Institut für Customer Insight der Universität St.Gallen in Zusammenarbeit mit der Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) und der Vorwerk Schweiz AG durchgeführt. Er kann kostenpflichtig bestellt werden. Eine Zusammenfassung der 15 wichtigsten Erkenntnisse hat die Universität Luzern online gestellt. mm

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