Intelligente Assistenten mischen Tourismusbranche auf

20. Mai 2019 14:21

Rüschlikon ZH - Intelligente Assistenten dürften den Tourismus in den kommenden zehn Jahren stark prägen, prognostiziert eine Studie des Gottlieb Duttweiler Instituts. Tourismusdestinationen sollten „maschinenlesbar“ werden, um den Trend nicht zu verpassen.

Intelligente Assistenten werden künftig zum persönlichen Reisebüro von Touristen, schreibt das Gottlieb Duttweiler Institut in einer Medienmitteilung zu seiner neuen Studie. Sie werden Aufgaben wie Ticketkäufe oder Check-ins übernehmen. Weil sie auch die menschliche Sprache verstehen, werden sie sich den Angaben zufolge kaum von menschlichen Assistenten unterscheiden. Mehr noch: Sie werden besser die Interessen und Vorlieben der Reisenden kennen als fremde Auskunftspersonen.

Die Studie empfiehlt Tourismusdestinationen, so schnell wie möglich „maschinenlesbar“ zu werden. Sonst würden ihre Angebote von intelligenten Assistenten nicht gefunden. Derzeit werde der Markt für intelligente Assistenten noch nicht von wenigen grossen Playern beherrscht. „Mit offenen, standardisierten Daten können sich auch Lösungen durchsetzen, welche die Privatsphäre der Nutzenden nicht unterwandern“, so das Gottlieb Duttweiler Institut.

Die Studie wurde im Auftrag der Konferenz der regionalen Tourismusdirektoren der Schweiz (RDK) verfasst. ssp

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