Institut für digitale Gesundheit nimmt Arbeit auf

10. August 2021 12:16

Zürich - Am Dienstag ist die Gründung des Digital Health Engagement Institute bekanntgegeben worden. Dort wollen Fachleute die digitale Prävention für nicht übertragbare Krankheiten vorantreiben. Initiator und Vorsitzender ist der CEO des Zürcher Healthtech-Unternehmens dacadoo, Peter Ohnemus.

Das neue Digital Health Engagement Institute (DHEI) hat die Öffentlichkeit am Dienstag von seiner Gründung informiert. Die unabhängige und gemeinnützige Stiftung wurde von Peter Ohnemus, dem Gründer und CEO des Zürcher Unternehmens für digitale Gesundheit, dacadoo, ins Leben gerufen und wird von Zürich aus operieren. Ohnemus fungiert auch Vorsitzender der Stiftung.

Das DHEI hat sich zum Ziel gesetzt, die weltweit führende Forschungseinrichtung für digitale Gesundheit zu werden. Es will digitales Gesundheitsengagement zu einem weit verbreiteten Instrument machen, das Verbrauchern auf der ganzen Welt zugute kommt. Dafür haben sich Professorinnen und Professoren sowie weitere Fachleute aus allen Kontinenten zusammengefunden. Sie decken den Forschungsbereich von Gamification, Verhaltenswissenschaft, Big Data und Datenverarbeitung im Gesundheitswesen ab.

Gemeinsam wollen sie die Prävention für nicht übertragbare Krankheiten (Non Communicable Deseases, NCDs) durch sogenannte Lifestyle-Navigatoren und Apps vorantreiben. Sie sollen sowohl gesunde wie auch gefährdete Personengruppen dazu motivieren, Eigenverantwortung zu übernehmen und etwas für ihre Gesundheit zu tun.

Gemäss seiner Mitteilung versteht sich das DHEI als Institution, die weltweit gegen die zunehmende Zahl von Diabetes-, Krebs-, Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen angehen möchte. Es zitiert die Weltgesundheitsorganisation, die diese Krankheiten für den Tod von jährlich 41 Millionen Menschen verantwortlich macht. Das entspreche 71 Prozent aller Todesfälle weltweit.

„Meiner Meinung nach sind die drängendsten Probleme der Menschheit derzeit die globale Erwärmung und die Verbreitung von NCDs“, so Ohnemus. „Mit dem Institut wollen wir uns eher auf die Prävention als auf die Behandlung konzentrieren, weil NCDs grösstenteils auf veränderbare Lebensstilentscheidungen zurückzuführen sind wie etwa schädlicher Alkohol- oder Nikotinkonsum, Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung.“ mm

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