Inretis spannt mit Poenina zusammen

Einer Mitteilung von Poenina zufolge wird sich der Betriebsertrag der Zürcher Gebäudetechnikgruppe durch den Zusammenschluss mit Inretis fast verdoppeln. Zudem wollen die beiden Partnerunternehmen Synergien zur Steigerung der EBIT-Marge von Inretis nutzen. Die aus der Inretis AG in Vaduz und der Inretis Holding AG in Chur sowie fünf Tochtergesellschaften bestehende Inretis-Gruppe hatte im vergangenen Geschäftsjahr ein Betriebsergebnis (EBIT) von 5,8 Millionen Franken bei einer EBIT-Marge von 4,8 Prozent ausgewiesen.

Ein Teil des rund 70 Millionen Franken betragenden Kaufpreises wird den bisherigen Inhabern von Inretis in Form von Aktien der poenina Gruppe abgegolten. Zudem zieht Thomas Kellenberger als Vertreter der Inretis-Aktionäre in den Verwaltungsrat von Poenina ein.

„Poenina und Inretis teilen gleiche Werte, die gleiche Kultur und das gleiche Geschäftsmodell, was die Grundlage für den Zusammenschluss bildet“, wird Luzius Willi, Verwaltungsratspräsident von Inretis, in der Mitteilung zitiert. „Gemeinsam vergrössern wir schlagartig die Präsenz im schweizerischen und im liechtensteinischen Markt.“

Zusammenschlüsse wie der mit Inretis seien „das erklärte Ziel von Poenina und Teil unserer Wachstumsstrategie“, wird Jean Claude Bregy, CEO und Verwaltungsrat der poenina holding ag, in der Mitteilung zitiert.  „Das technische Know-how von Inretis, insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien, ergänzt unser Dienstleistungsangebot hervorragend.“ hs