Innovationen erfordern Optimismus

07. Mai 2019 11:56

Schlieren ZH - Zühlke-Chef Nicolas Durville schaut optimistisch in die Zukunft. Angesichts des Swiss Economic Forums erläutert er in einem Beitrag auch, warum sich dieser optimistische Blick lohnt. Und welche Rolle Optimismus für Innovationen spielt.

Das Swiss Economic Forum (SEF) findet am 23. und 24. Mai in Interlaken BE statt. Der Schlieremer Innovationsdienstleister Zühlke engagiert sich als Partner der Veranstaltung, die sich dem Thema „The Optimistic Code“ widmen wird. Aus diesem Anlass setzt sich Nicolas Durville, CEO und Partner bei Zühlke, in einem Beitrag mit dem Thema Optimismus auseinander.

Durville bezieht sich auf die Ankündigung des SEF. Demnach sein ein Ja positiv, „öffne Räume für Möglichkeiten und Alternativen, nehme die Welt, wie sie sei, und finde darin Opportunitäten“. Durville stimmt dieser Sichtweise zu und erläutert in drei Gründen, weswegen es sich lohne, ein Optimist zu sein. So ist erstens für Durville Optimismus die Voraussetzung für Innovationen. So würden innovative Personen einfach ins kalte Wasser springen, „auch wenn nicht alle Daten und Fakten für die Entscheidung vorliegen“. Unternehmen sollten solche Personen unterstützen. „Sie schaffen so die Basis für den Optimismus, der für mich wiederum der Grundstein für Innovation ist“, so Durville.

Bei seinem zweiten Punkt setzt sich Durville mit dem Zusammenhang von Optimismus und Disziplin auseinander und erstellt folgende Formel: Innovation = Kreativität + Optimismus + Disziplin. Und schliesslich erörtert der Zühlke-CEO, warum Optimisten lieber mit Optimisten zusammenarbeiten. Aus Sicht einer Führungsperson heisst dies im Umkehrschluss: „Personen mit einer eher pessimistischen Grundeinstellung zu Führungspersonen zu befördern, kann darum für ein Unternehmen toxisch sein.“ Denn diese würden ebenfalls negativ eingestellte Personen um sich scharen. „So schaffen sie ein negatives Unternehmensklima“, so Durville. jh

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