Innosuisse erweitert Fördermöglichkeiten

26. Oktober 2022 14:14

Bern - Innosuisse kann künftig Innovationsprojekte von Jungunternehmen unterstützen. Dies sieht die nun vom Bundesrat genehmigte neue Beitragsverordnung der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung vor. Die Neuregelung soll den Transfer von Forschung in die Praxis beschleunigen.

Bislang müssen Jungunternehmen ihre Eigenleistungen in Projekten mit Forschungspartnern selbst finanzieren. Künftig können Innovationsprojekte von Jungunternehmen, mit denen der erstmalige Markteintritt vorbereitet wird, von Innosuisse gefördert werden, informiert der Bundesrat in einer Mitteilung. Er hat die entsprechende Neufassung der Beitragsverordnung der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung an seiner Sitzung vom 26. Oktober genehmigt. Die Neufassung erfolgt im Rahmen der Revision des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation (FIFG).

Die Neufassung des FIFG sieht unter anderem neue Rahmen für Eingenleistungen bei Projekten vor. Statt wie bisher die Hälfte steuern Unternehmen und Umsetzungspartner künftig 40 bis 60 Prozent der direkten Gesamtprojektkosten bei. Bei internationalen Projekten werden Schweizer Umsetzungspartner über eine direkte Förderung durch Innosuisse ihren ausländischen Partnern gleichgestellt. 

Mit der Erweiterung der Fördermöglichkeiten von Innosuisse auf Innovationsprojekte von Jungunternehmen will der Bund den „Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis“ beschleunigen und die „Start-up-Ökonomie“ unterstützen, heisst es in der Mitteilung. In dieselbe Kerbe schlagen neue Bestimmungen in der Beitragsverordnung, mit denen Nachwuchstalente gefördert und Organisationen des Start-up-Ökosystems unterstützt werden können. Das revidierte FIFG und alle damit in Zusammenhang geänderten Verordnungsbestimmungen sollen zum Jahresbeginn 2023 in Kraft treten. hs

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