Importwaren werden billiger

11. Februar 2019 11:45

Neuenburg - Im Vergleich zum Dezember 2018 sind die Konsumentenpreise zum Jahresanfang gefallen. Zurückzuführen ist dies auf einen starken Rückgang der Preise für Importwaren. Die Preise für im Inland produzierte Güter sind hingegen leicht angestiegen.

Einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge schloss der Landesindex der Konsumentenpreise im Januar auf dem Stand von 101,3 Punkten. Gegenüber dem Dezember 2018 entspricht dies einem Rückgang um 0,3 Prozent. Im Jahresvergleich zogen die Preise hingegen um 0,6 Prozent an.

Das BFS führt den Preisrückgang im Vergleich zum Vormonat unter anderem auf reduzierte Preise für Bekleidung im Rahmen des Ausverkaufs zurück. Auch Heizöl und Medikamente gaben zum Jahresanfang im Preis nach. Für Hotelübernachtungen und Strom mussten die Konsumenten hingegen im Januar tiefer in die Tasche greifen als im Dezember letzten Jahres.

Insgesamt macht das BFS bei den Preisen von Importgütern einen Rückgang im Vergleich zum Vormonat um 1,7 Prozent aus. Die Preise von im Inland gefertigten Waren zogen gegenüber Dezember 2018 hingegen um 0,2 Prozent an. Im Jahresvergleich wurden Importwaren im Januar um 0,5 Prozent teurer. Die Teuerung für Inlandgüter betrug im selben Zeitraum 0,6 Prozent. hs

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