Importgüter werden billiger

10. Februar 2020 12:46

Neuenburg - Die Preise für Konsumgüter sind im Januar im Vergleich zum Vormonat zurückgegangen. Im Jahresvergleich wurden Konsumgüter hingegen teurer. Dabei gingen die Preise für Importwaren in beiden Vergleichsperioden zurück, während die Preise für Inlandgüter anstiegen.

Einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge schloss der Landesindex der Konsumentenpreise im Januar auf dem Stand von 101,5 Punkten. Gegenüber dem Dezember 2019 entspricht dies einem Rückgang um 0,2 Prozent. Im Jahresvergleich zogen die Preise um 0,2 Prozent an.

Das BFS führt den Rückgang im Vergleich zum Vormonat unter anderem auf im Rahmen des Ausverkaufs tiefere Preise für Bekleidung und Schuhe zurück. Auch Medikamente und Pauschalreisen ins Ausland konnten im Januar günstiger erworben werden als im Dezember 2019. Für Hotelübernachtungen und Automobile musste hingegen tiefer in die Tasche gegriffen werden.

Bei den Importgütern wurden im Januar im Vergleich zum Dezember 2019 um durchschnittlich 1,3 Prozent gefallene Preise beobachtet. Die Preise für im Inland erzeugte Waren zogen im Monatsvergleich hingegen um 0,1 Prozent nach. Im Jahresvergleich gingen die Preise für Importwaren um 0,2 Prozent zurück. Die Preise für Inlandgüter legten gleichzeitig um 0,3 Prozent zu. hs

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