Importe werden teuer

17. Mai 2021 11:38

Neuenburg - Die Preise für Importwaren sind im April im Jahresvergleich um 4,1 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat zogen die Preise um 0,9 Prozent an. Bei im Land produzierten Produkten wurde gleichzeitig eine Teuerung um 0,7 beziehungsweise 0,6 Prozent beobachtet.

Den Erhebungen des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge ist der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise im April mit 101,6 Punkten gegenüber dem März um 0,7 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum April 2020 zogen die Preise um 1,8 Prozent an. Die Basis des Index war im Dezember 2015 mit 100 Punkten fixiert worden.

Beim Produzentenpreisindex wurden im April vor allem bei Uhren und Maschinen sowie bei Metallen, Metallhalbzeug und Metallprodukten höhere Preise als im Vormonat beobachtet. Darüber hinaus zogen im Monatsvergleich auch die Preise für elektrische Ausrüstungen, medizinische Geräte und Materialien sowie für Fleisch und Schlachtschweine an. Insgesamt fiel der Produzentenpreisindex im April um 0,6 Prozent höher als im Vormonat aus. Gegenüber April 2020 wurde ein Anstieg um 0,7 Prozent beobachtet.

Beim Importpreisindex machten die Analysten des BFS im April gegenüber dem Vormonat vor allem gestiegene Preise für Metalle, Metallhalbzeug und Metallprodukte sowie für Datenverarbeitungsgeräte, Treibstoff und eine Reihe elektronischer, optischer und elektrischer Produkte aus. Auch die Preise für Möbel, medizinische Geräte und Materialien sowie für Gemüse, Melonen und Kartoffeln legten im Monatsvergleich zu. Die Preise für Erdöl und Erdgas gingen gegenüber März hingegen zurück. Insgesamt zog der Index der Importpreise im April gegenüber März um 0,9 Prozent an. Im Jahresvergleich legte das Importpreisniveau um starke 4,1 Prozent zu. hs

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