Implenia profitiert von Ina Invest

19. August 2020 12:29

Dietlikon ZH - Die Coronavirus-Pandemie hat die Umsätze von Implenia im ersten Halbjahr 2020 unter den Vorjahreswert gedrückt. Beim Betriebsergebnis konnte hingegen eine Steigerung um 39 Prozent realisiert werden. Hintergrund ist ein Aufwertungsgewinn aus der Ausgründung Ina Invest.

Einer Mitteilung von Implenia zufolge hat die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon im ersten Halbjahr 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 1,93 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Rückgang um 11,8 Prozent. Das Unternehmen führt diese Entwicklung auf die Auswirkungen der Massnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie zurück. Insbesondere der Geschäftsbereich Bau sei von den „vorübergehend geschlossenen Baustellen und der geringeren Produktivität“ aufgrund von Hygienemassnahmen und unterbrochenen Lieferketten beeinträchtigt worden, erläutert Implenia.

Beim Betriebsergebnis (EBITDA) konnte Implenia hingegen eine Steigerung um 39 Prozent auf 101,6 Millionen Franken verbuchen. Hier habe ein einmaliger Aufwertungserfolg von 107,1 Millionen Franken aus der Ausgründung von Ina Invest die negativen Auswirkungen der Pandemie überwogen, erläutert das Unternehmen. Implenia hält 42,5 Prozent der Anteile an der im Juni an der Börse kotierten Immobiliengesellschaft und ist kürzlich von Ina Invest mit der Umsetzung von vier Projekten beauftragt worden.

Für die Zukunft sieht sich Implenia „dank seiner Strategie, deren Umsetzung und seiner starken Präsenz in attraktiven Märkten gut aufgestellt“, schreibt die Bau- und Immobiliengesellschaft. Mittelfristig hält Implenia an dem Ziel einer EBITDA-Marge von rund 6,5 Prozent fest. Im Berichtssemester war eine Marge von 5,3 Prozent realisiert worden. hs

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