Im- und Exporte erreichen neue Höchstwerte

19. Juli 2022 12:54

Bern - Der Import als auch der Export wiesen im zweiten Quartal 2022 neue Höchstwerte auf. Insbesondere die Ausfuhr von Metallen kletterte auf einen Rekordstand. In der Handelsbilanz resultierte ein Quartalsüberschuss von 7,6 Milliarden Franken.

Der Aussenhandel weist sowohl bei Einfuhren als auch Ausfuhren neue Höchstwerte auf. So stiegen die Exporte im zweiten Quartal 2022 saisonbereinigt um 0,9 Prozent und markieren mit 66,2 Milliarden Franken einen neuerlichen Höchststand, vermeldet das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit in einer Medienmitteilung. Die Importe stiegen demnach um 2,4 Prozent auf einen Rekordstand von 58,6 Milliarden Franken. Damit ist der Aussenhandel im achten Quartal in Folge gewachsen. Insgesamt resultierte in der Handelsbilanz ein Quartalsüberschuss von 7,6 Milliarden Franken. Dabei handelt es sich um den niedrigste Aktivsaldo seit dem dritten Quartal 2020.

Der Anstieg bei den Ausfuhren ist vor allem auf die Warengruppen Maschinen und Elektronik, Bijouterie und Juwelierwaren sowie Metalle zurückzuführen. Bei den Metallen kletterten die Exporte den Angaben zufolge auf einen neuen Höchststand. Der Export von Uhren stagnierte auf hohem Niveau, während chemisch-pharmazeutische Produkte um 1,2 Prozent weniger ins Ausland verkauft wurden. Besonders deutlich war der Rückgang bei immunologischen Produkten mit einem Minus von 1,3 Milliarden Franken.

Stärkster Absatzmarkt war Europa mit einem Anstieg der Exporte um 3,4 Prozent. Das ist ein neuer Rekordwert von 39,2 Milliarden Franken. Hier stach besonders Slowenien heraus mit einem Anstieg um 738 Millionen Franken. Die Ausfuhren nach Asien und Nordamerika sanken hingegen leicht um 0,6 und 0,3 Prozent auf 14 und 13,5 Milliarden Franken.

Die Importe aus diesen Regionen in die Schweiz stiegen hingegen an. Einfuhren aus Asien legten um 5,3 Prozent zu, Importe aus Nordamerika um 3,6 Prozent. Dabei entfielen 275 Millionen Franken auf die USA. Importe aus Europa sanken zum ersten Mal seit dem zweiten Quartal 2020, nämlich um 1,1 Prozent. Das Importwachstum kam in erster Linie durch einen Anstieg in den Sparten Bijouterie und Juwelierwaren, Maschinen und Elektronik sowie Metalle zustande. Bei Metallen stiegen die Einfuhren zum achten Mal in Folge an. ko

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