ICT-Branche blickt gelassen in die Zukunft

06. Juli 2016 12:38

Zürich - Die ICT-Branche hat trotz Margendruck und Fachkräftemangel überwiegend positive Zukunftserwartungen. Dies zeigt die neuste Erhebung des Swico ICT Index. Von der Politik erwartet die Branche stabile Rahmenbedingungen.

Der vierteljährlich erhobene ICT Index des Wirtschaftsverbands Swico ist gegenüber dem zweiten Quartal 2016 um 1,3 Punkte gefallen. Mit 109,3 Punkten liege er aber nur leicht unter dem Durchschnittswert der letzten fünf Monate und deutlich über der 100 Punkte-Marke, teilt der Verband der Informations-. Kommunikations- und Organisationstechnik in einer Medienmitteilung mit. Innerhalb der Branche zeigten sich dabei unterschiedliche Tendenzen. So gehen die Segmente IT-Technologie, IT-Service und Beratung von einem Wachstum im dritten Quartal aus. In den Segmenten Software und Consumer Electronics blickt man dagegen pessimistischer in die Zukunft als noch im letzten Quartal.

Allgemein werden der anhaltende Mangel an Fachkräften und der zunehmende Druck auf die Gewinnmargen durch den starken Franken und die Erosion der Preise als zentrale Herausforderungen angesehen. Den Erhebungen von Swico zufolge sind diese in der Vergangenheit in erster Linie durch Massnahmen zur Geschäftsentwicklung angegangen worden. Da dies nicht ausreicht, rücken nun aber zunehmend Massnahmen zur Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung in den Vordergrund.

Von der Politik erwartet sich die Branche vor diesem Hintergrund stabile und konjunkturfördernde Rahmenbedingungen. Sie sollen in einem schwierigen und unsicheren europäischen und geopolitischen Umfeld für eine stabile wirtschaftliche Entwicklung Sorge tragen. hs


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