IBM schafft neue Stellen im DACH-Raum

Die 2200 Stellen sollen keine bestehenden Arbeitsplätze ersetzen. IBM wolle seine Präsenz im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) verstärken, wie eine Sprecherin des Konzerns gegenüber der Plattform inside.it bestätigt. „Der Ausbau des IBM Teams ist ein deutliches Bekenntnis der Corporation zum IBM DACH Markt“, so die Sprecherin.

IBM suche in erster Linie Fachkräfte in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Datenwissenschaften, IT-Design, Beratung und neue Technologien, heisst es. Als Begründung habe der Konzern angegeben, dass er rund die Hälfte seines Umsatz mit „Strategic Imperatives“ mache. Damit sind laut dem Artikel Analytics, Cloud, Mobile, Security und Social gemeint. Wachstumschancen sehe IBM insbesondere bei Watson oder Blockchain.

Wie viele der neuen Stellen auf die Schweiz entfallen werden, habe IBM laut inside.it nicht verraten. Der Standort von IBM in Rüschlikon ist einer von zwölf IBM-Standorten weltweit mit einem Forschungslabor. IBM arbeitet dort auch eng mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) zusammen. Christian Keller, Länderchef von IBM, sagte im Juli in einem Interview mit der „Handelszeitung“, dass es immer schwieriger werde, Fachkräfte in der Schweiz zu finden. Die Konkurrenz bei der Rekrutierung nehme zu. „Google hat mit ihrem europäischen Entwicklungszentrum einen starken Standort aufgebaut, die ETH ist ein Magnet. Das spüren wir“, so Keller. Auch die Finanzbranche benötige immer mehr Softwareentwickler, die sonst zu IBM gehen könnten. ssp