Huber+Suhner vereinfacht Konzernstruktur

08. Dezember 2020 13:28

Pfäffikon ZH - Huber+Suhner vereinfacht die Organisationsstruktur. Per Jahresanfang wird der weltweit aktive Konzern in die drei Marktsegmente Industrie, Kommunikation und Transport gegliedert. Gleichzeitig wird die Geschäftsleitung von acht auf sechs Mitglieder verkleinert.

Ab dem 1. Januar 2021 richtet Huber+Suhner seine Organisationsstruktur an den drei Marktsegmenten Industrie, Kommunikation und Transport aus, informiert der Spezialist für Verbindungstechnik aus dem Zürcher Oberland in einer Mitteilung. Die neue Einteilung tritt an die Stelle der bisherigen Orientierung an den Technologiesegmenten Hochfrequenz, Fiberoptik und Niederfrequenz. Sie sollen analog ihrer Bedeutung für das jeweilige Marktsegment in die neuen Führungsebenen eingeordnet werden.

Konkret wird die Hochfrequenz dem Marktsegment Industrie zugeschlagen, die Fiberoptik gehört künftig zum Segment Kommunikation. Die Niederfrequenz werde im Bereich Transport angesiedelt, schreibt der Konzern.

Die Neustrukturierung soll den Kabelspezialisten an seine Kundenverteilung anpassen. Die Schnittstelle zum Kunden lasse sich dadurch auf ein Marktsegment reduzieren, erläutert Huber+Suhner. Des Weiteren soll die Effizienz des Unternehmens gesteigert werden.

Im Zuge der Neuorganisation sind zudem Veränderungen in der Konzernleitung geplant. Die Leitung der beiden Marktsegmente Industrie und Transport sollen die bisherigen COO von Hochfrequenz und Global Sales, Reto Bold und Drew Nixon, übernehmen, das Segment Kommunikation wird ad interim von Konzernchef Urs Ryffel geführt. Die neue Konzernleitung wird darüber hinaus nur aus sechst statt acht Mitgliedern bestehen. Die bisherigen operativen Leiter (COO) der Bereiche Fiberoptik MCI, Fiberoptik FDC und Niederfrequenz, Fritz Landolt, Martin Strasser und Patrick Riederer, scheiden zum Jahresende aus der Geschäftsleitung aus. hs

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